Quinta-Winterende | 2026 – EINS
09 März 2026
Mit diesem Post mache ich den Anfang, meine acht Quinta-Auszeiten, die zwischen Sommer 2024 und Winterende 2026 stattfanden, nachzutragen. In diesem Zeitraum konnte ich während der Auszeiten nicht posten, da meine Domain vorübergehend „zerstört“ war. Ich werde jene Auszeiten rekonstruieren. Die entstehenden Blogs werden im Vergleich zu Blogs, die ich parallel zu den Auszeiten bzw. innerhalb der Auszeiten schreibe, etwas anders sein: Ich plane, unter Überschriften weniger Text, mehr Bilder sprechen zu lassen.
Folgende Blogs werden in den nächsten Monaten folgen:
Portugal 26 | 2026 (21.2. – 9.3.26), Portugal 25 (21. – 28.12.25), Portugal 24 (5. – 25.10.25), Portugal 23 (3. – 27.8.25), Portugal 22 (23.2. – 9.3.25), Portugal 21 (20. – 27.12.24), Portugal 20 (13. – 27.10.24) und Portugal 19 (21.7. – 4.8.24). Ich kann anhand meiner Fotos aus jenen Zeiten die Auszeiten rekonstruieren. Posts, die ich bei Facebook in jener Zeit machte, werden mir dabei helfen.
Dieser Post „Quinta-Winterende | 2026 – Eins“ zum Blog „Portugal 26 | 2026 (21.2. – 9.3.26)“ ist der Anfang. Da es ein Rückblick ist werde ich unter Überschriften weniger Text als sonst, mehr die Bilder sprechen lassen. In diesem Post geht es um die Quinta und Unterwegs. Im darauf folgenden Post um Vierbeiner und Kunst.

Quinta
War es mal eher abenteuerlich, in ein Flugzeug zu steigen und sich an einen Wunschort fliegen zu lassen, ist es inzwischen für mich Routine. Stressmindernde Zeitpuffer einbauen, kein Warten mehr beim Kofferaufgeben, da kein Koffer, ein wenig Kribbeln beim Gang durch durch die Security, Warten. Sobald ich im Flieger sitze, bin ich weg, innere Ruhe kehrt ein, in Gedanken schon auf der Quinta, Vorfreude auf meinen Sehnsuchtsort, dabei i.d.R. Musik auf den Ohren. Landen, Mietwagen schnappen, ab geht’s zur Quinta.
Das Hauptgebäude mit der großen Terrasse ist die Zentrale: Schlafen, Kochen oder auf der Terrasse sitzen. Während meines Aufenthalts wurde auf einer Anhöhe hinter dem Gebäude eine größere Fläche für eine Sonnenkollektoren vorbereitet, die Klärgrube unter dem Kiesgarten wurde geleert, bekomme ich sonst nie mit. Ich räumte den Werkstattcontainer auf, Kati und Stan nutzen die Feuchtigkeit am Boden, um einiges an Holz zu verbrennen, Paula kam mit einer fantastischen Torte.
Unterwegs
Ich war in Lagos, am Strand, bei Adrian, auch mit Olaf unterwegs gewesen. An einem Tag habe ich mit Stan in einer größeren Gruppe Beachvolleyball gespielt. Es war wunderbar: Eine ehemalige Profispielerin, die jetzt noch als Kommentatorin bei großen Volleyball-Events tätig ist, bietet es an: Zuerst eine gute Stunde Training, danach eine Serie von Spielen. Wie so oft, bleiben meine Augen beim Herumlaufen in Lagos an Streetart hängen, die Eindrücke mit der Kamera festgehalten. Wie in den letzten Jahren zunehmend habe ich recht wenig Ausflüge gemacht. Spätestens eine Stunde vor Sonnenuntergang werde ich unruhig, wenn ich unterwegs bin, da ich gerne ausreichend früh vor Anbruch der Dunkelheit auf der Quinta zurück bin. Es ist mein Ort, der Ort, der mich immer wieder nach Portugal zieht. Es ist ein wohliges Gefühl von wieder-zurück-zur-Familie am Tagesende. Ab und zu gibt es auch noch Aufträge, die zu so einer Zeit zu erledigen sind. Meist dreht es sich um Tiere. Es ist auch immer wieder eine Fantasie, viel mehr von Portugal zu erkunden. Doch der Wert meiner Zeit auf der Quinta überwiegt eindeutig den Wert, den Zeit hätte, die ich woanders in Portugal bin.
